zurück3Voraussichtliche Altersleistungen in CHFweiter

Die Invalidenleistungen werden längstens bis zum vollendeten 65. Altersjahr ausgerichtet, danach werden diese durch eine Altersrente abgelöst. Die Altersrente wird aufgrund des bei vollendetem 65. Altersjahr nachgeführten Sparguthabens und des dann gültigen Umwandlungssatzes neu berechnet. Bei den aufgeführten Sparguthaben für das Pensionierungsalter handelt es sich um einen hochgerechneten Wert.

Für die Berechnung dieses Wertes werden zwei unterschiedliche Zinssätze verwendet, ein kurzfristiger und ein langfristiger. Der kurzfristige Zinssatz wird jährlich aktualisiert und gilt im Rahmen dieser Hochrechnung jeweils für die nächsten fünf Kalenderjahre. Er beläuft sich zurzeit auf 1%. Der langfristige Zins beläuft sich auf 2% und gilt ab dem sechsten Kalenderjahr bis zum jeweiligen Pensionierungsalter. Für die Berechnung der jährlichen Altersrente wird das Sparguthaben im Zeitpunkt der Alterspensionierung mit einem Umwandlungssatz in eine Altersrente auf Lebzeiten umgerechnet. Sie können die Altersrente im Berechnungstool mit Ihrer persönlichen Zinserwartung auf bvk.ch/berechnungstools berechnen.

Auf dem Vorsorgeausweis von Versicherten, die zum Zeitpunkt der Erstellung des Ausweises das 55. Altersjahr erreicht haben, werden der Umwandlungssatz und die jährliche Altersrente aufgeführt.

Die Altersleistungen können erst nach Vollendung des 65. Altersjahres verbindlich berechnet werden. Diese können tiefer ausfallen als die Invalidenleistungen.

Die Position Sparguthaben beziffert das Kapital, welches im Alter 65 vorhanden ist. Beim Sparguthaben ohne künftige Zinsgutschriften werden die Zinsgutschriften nicht berücksichtigt.

Auch als Altersrentner/-in haben Sie grundsätzlich für jedes eigene Kind, das höchstens 18 Jahre alt ist (wenn in Ausbildung, höchstens 25 Jahre), Anspruch auf eine Kinderrente. Diese wird nach den Mindestleistungen gemäss Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge (BVG) festgesetzt.